Das Planungs- und Terminierungskonzept eines Unternehmens wird zu einem grossen Teil durch die Art des Geschäfts, die Märkte und Kunden bestimmt. Die wichtigste Überlegung ist den richtigen Planungsprozess zu verwenden, um Ziele des Geschäftes und des Kundendienstes zu unterstützen.

Der Entkopplungspunkt ist dort, wo das Angebot auf die Nachfrage trifft. Für Produkte, die auf Lager hergestellt werden (Versand ab Lager) ist der Entkopplungspunkt das Inventar der fertigen Produkte. Die Nachfrage bestimmt die Geschwindigkeit, mit der Fertigwaren das Inventar verlassen. Die Beschaffung bestimmt über Nachbestellungen, somit kann die Produktionsterminierung auf Effizienz und Kosteneinsparungen konzentrieren.

Für eine reine Herstellung auf Nachfrage (nichts wird begonnen, bis der Auftrag eintrifft) ist der Entkopplungspunkt beim Rohstoff- und Komponentenlager. Produktionspläne werden durch die Nachfrage bestimmt. Rohstoffe können nach Bedarf (und Effizienz) des Werks erworben werden. Aber, viele Produkte werden in Produktion gegeben, basierend auf einer Schätzung des Bedarfs der Fertigprodukte. Technisch ist dies immer noch Herstellung auf Nachfrage (oder Zusammenbau auf Nachfrage) und der Entkopplungspunkt ist irgendwo im Arbeitsprozess. Computergesteuerte Planung ist wichtig, um Materialmangel und Auslastungsdifferenzen zu vermeiden. Computergesteuerte Planung und die Berechnung des Nettobedarfs wird noch wichtiger bei Zusammenbau auf Nachfrage, wo strategische Materialien lange Liefervorlaufzeiten haben. In diesen Fällen muss der Materialbedarf vorausgeschätzt werden, vom Datum des Bedarfs der Herstellung auf Lager, um der Nachfrage des Kundendienstes und der Kapazitätsauslastung gerecht zu werden.

Für Produktionswerke, die auf Lager herstellen, ist der Planungsfokus bei Chargen und Durchsatz. Diese Werke sind stärker interessiert an Input-Output Ausgleich und dem Backlog-Management. Mit beidem will man am meisten mit den verfügbaren Ressourcen erreichen, durch eine effiziente Verwaltung der Arbeitsabläufe, um die Aufträge zur richtigen Zeit abgewickelt zu haben.

Der Planungsansatz wird auch vom Umfang und Vielfalt diktiert. Der obige Paragraph gilt für traditionelle Chargen-Produktion – die Art und Weise wie die meisten Anlagen die meiste Zeit arbeiten. Bei Situationen von grossen Volumen mit geringer Vielfalt (z.B. viele Konsumgüter), kann das Unternehmen eine kontinuierliche Produktion (Zelle oder Linie) wählen und sich auf Werkzeuge wie «Kanban» verlassen, um Teile und Materialien reibungslos voranbringen.  In diesen Situationen ist die computergesteuerte Planung untergeordnet, während dem die Planung auf die Nivellierung der Produktion fokussiert, damit der Produktionsfluss effizient arbeiten kann. Das soll nicht heissen, dass Terminierung nicht wichtig ist. Terminierung nimmt einfach eine andere Form und fokussiert auf das Sicherstellen eines stetigen Arbeitsflusses, dass die Systembedürfnisse steuert.

Die Terminierung und das Management des Produktionsflusses sind ausführende Funktionen. Beide verlassen sich auf die Planung, die richtige Menge Arbeit für die verfügbaren Ressourcen zu erbringen. Und auch sicherzustellen, dass alle Materialien zur Hand sind, wenn sie gebraucht werden.